Vorschlag für ein
Tourismus-Konzept für die Gemeinde Kirkel

Tourismus zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Kirkel
Die Gemeinde Kirkel sollte bei ihrer künftigen wirtschaftlichen Entwicklung in erster Linie auf einen sanften Tourismus setzen und die infrastrukturellen und logistischen Voraussetzungen für eine Erhöhung des Tourismus-Aufkommens schaffen.

Dies geschieht aufgrund folgender Überlegungen:


Maßnahmenkatalog

Um eine nachhaltige Tourismus-Entwicklung in Gang zu setzen bzw. zu verstärken, sind folgende Maßnahmen erforderlich (die Liste ist sicher nicht vollständig, die einzelnen Maßnahmen müssen außerdem konkretisiert werden):


Es wäre außerdem zu überlegen, ob es ein touristisches „Highlight“ geben sollte. Gut geeignet wäre z.B. ein Baumwipfelweg nach dem Muster von Fischbach in der Pfalz. Ein solcher Weg ließe sich im Kirkeler Wald äußerst attraktiv und vergleichsweise kostengünstig realisieren und er könnte die Klammer bilden um alle übrigen Detailangebote. Der Baumwipfelweg könnte neben der Funktion, den Menschen die Natur näher zu bringen, aufgrund seiner Werbewirksamkeit auch die Funktion haben, die Menschen auf Kirkel mit seinen weiteren touristischen Angeboten aufmerksam zu machen.


Beteiligungen
Ein ehrgeiziges Tourismus-Konzept erfordert eine langfristige, groß angelegte Zusammenarbeit aller relevanten Kräfte in der Gemeinde und sogar darüber hinaus. Folgende Partner sollten beteiligt werden:


Tourismus-Beigeordneter und Tourismus-Beirat
Im Hinblick auf die Bedeutung des Tourismus für die wirtschaftliche Zukunft der Gemeinde wäre daran zu denken, zwei wesentliche organisatorische Maßnahmen zu vollziehen:


Überörtliche Zusammenarbeit
Um sanften Tourismus erfolgreich zu betreiben, ist es unverzichtbar, überörtlich zusammenzuarbeiten. Insbesondere muss eine enge Abstimmung mit der Saarpfalz-Touristik und der Fremdenverkehrszentrale Saar stattfinden. Ob diese Zusammenarbeit institutionalisiert werden soll, etwa durch Vertretung dieser Einrichtungen im Tourismus-Beirat, wäre zu klären.